Umgezogen.

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Tags:  Blog Computer

An dieser Stelle willkommen in Thomas neuem Blog. Ich bin Chaosblog und hab Thomas dazu gebracht, mit seinem Blog umzuziehen.

Vorher war er bei Scriptogram. Dort wurde die Blog-Engine überarbeitet und mit der neuen Version funktionierte das mühsam gefrickelte Theme nicht mehr (siehe hier und hier). Als helfende IT-Hand von Thomas hab ich mir das ganze Mal angeschaut, allerdings ohne Erfolg.

Ich wollte auch nicht zu viel Zeit versenken. Da traf es sich gut, dass ich mir gerade Bloggeneratoren für mein nächstes Projekt angeschaut habe. Hier auf dieser Seite kommt Nikola zum Einsatz. Benannt nach dem Herrn Tesla, basierend auf Python und verdammt schnell eingerichtet und konfiguriert.

Eine Unterstützung für Disqus, sowie andere Kommentarmöglichkeiten ist auch schon vorhanden. Themes gibt es in einer kleinen, überschaubaren Zahl - sie sind aber auch schnell selbst erstellt. Wer mehr über Nikola wissen möchte, dem sei das Handbuch empfohlen ... oder ihr schaut mal die Tage auf meinem Blog vorbei, auf dem ich noch einen Beitrag zu Nikola schreiben werde.

Grüße,
Chaosblog.

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SSD im Dell Latitude e6400

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Tags:  Computer Linux

Geschichte

Im September 2012 habe ich Euch hier schon einmal von meinem e6400 Latitude berichtet. Jetzt habe ich zu meinem Geburtstag tatsächlich eine SSD, von meinen Arbeitskollegen, geschenkt bekommen, die ich in mein Notebook verbaut habe.

Motivation

Ja, warum eigentlich? Na ja, die original Platte ist halt einfach sehr klein. Außerdem wollte ich die unglaubliche Geschwindigkeitssteigerung, die einem SSDs versprechen einfach auch mal erleben. Und was macht man sonst mit einem Hardware-Gutschein? Genau, in eine Samsung 840 Series Basic mit 250GB investieren.

Einbau

Nachdem die Platte endlich da war, was verblüffend lange gedauert hat, habe ich sie in das Notebook geschraubt. Dazu waren letztlich nur zwei Kreuzschlitzschrauben zu lösen und der "Deckel" der alten Platte ließ sich inkl. der alten Platte abziehen. Dann ein weiter Schraube später konnte der Deckel von der alten Platte gelöst werden. Drei Schrauben wieder rein und gut. Der Einbau ist also alles andere als aufwändig und bei meinem Notebook sicher von faste jedem zu bewältigen :-)

Installation

Wie gehabt, habe ich wieder ein Dualboot mit Win7 und Xubuntu eingerichtet. Dazu Win7 eine 30GB Partition und Xubuntu eine 20GB Partition spendiert. Außerdem habe ich noch ein 4GB große Swap-Partition für Linux und eine "große" Daten-Partiton (ntfs) angelegt. Alles sehr ähnlich zum ursprünglichen Setup.

Ergebnis

In reinen Zahlen habe ich einen meßbaren Geschwindigkeitszuwachs und natürlich mehr Platz.

SSD-Platte im Notebook: /dev/sda: Timing cached reads: 3572 MB in 2.00 seconds = 1788.06 MB/sec Timing buffered disk reads: 644 MB in 3.01 seconds = 214.08 MB/sec

Im Vergleich zu meinen Desktop- Platten ja schon nicht so schlecht:

OS-Platte im Desktop: /dev/sda: Timing cached reads: 2738 MB in 2.00 seconds = 1368.86 MB/sec Timing buffered disk reads: 174 MB in 3.01 seconds = 57.79 MB/sec

Daten-Platte für Samba-Shares: /dev/sdb: Timing cached reads: 2500 MB in 2.00 seconds = 1249.70 MB/sec Timing buffered disk reads: 354 MB in 3.01 seconds = 117.56 MB/sec

Ermittelt mit: sudo hdparm -tT /dev/sdb

Was mich persönlich aber viel mehr begeistert als das gestiegenen Tempo, das besonders beim Booten oder beim Wake Up, deutlich bemerkbar macht ist, dass der Rechner völlig geräusch- und vibrationslos geworden ist! Mir sind die Geräusche oder das leichte Vibrieren der original Platte nie wirklich aufgefallen, aber der Unterschied ist frappierend.

Fazit

Was soll ich sagen? Das Spielen mit dem alten Dell und der Einbau der SSD, haben die Notwendigkeit einen neuen Rechner zu kaufen noch mal ein bisschen nach hinten raus geschoben. Allerdings hat mich die SSD jetzt schon davon überzeugt, dass auch ein neues Notebook eine SSD braucht, das macht die Sache bestenfalls noch ein bisschen teurer :-(

Grüße Thomas

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Chemex - eine Alternative zur Kaffeemaschine?

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Tags:  privat

Letzte Woche Montag war es soweit:

die Post hat mir meine "Chemex Classic Coffeemaker" gebracht. So sieht der Inhalt meines Päckchens aus:

Sehr lange habe ich rum überlegt, um mich zu entscheiden, ich hatte ja in der alten Firma eine Senseo mit im Büro. Nach dem wir hier jetzt aber Medizinprodukte fertigen, ist das mit der eigenen Kaffeemaschine im Büro nicht gerne gesehen. Und in er Küche wollte ich meine Senseo dann auch nicht unbeaufsichtigt stehen lassen. Also was tun?

Bei twitter hat dann jemand erwähnt, das er sich eine Chemex gekauft hat und damit recht zufrieden ist.

Erster Versuch:

Also gleich ausgepackt und mit dem selbst zu faltenden Filter bestückt, Kaffee (selbst gemahlen) rein und heißes Wasser drauf.

Die Gesichter der "Küchenmitbenutzer" alleine waren die Anschaffung wert. Und der Kaffee ist alle Male besser, als das, was die Kaffeemaschinen die es sonst hier so gibt ausspucken.

Fazit

Ich bin begeistert! Es ist genau die Menge Kaffee die ich gerne trinke. Ich kann den Kaffee genau so stark machen wie ich ihn will. Und das Brühen an sich ist schon eine kleiner Event :-).

Ich werde sicher noch ein wenig mit dem Mahlgrad experimentieren und ggf. auch noch mal ein paar andere Röstungen probieren. Alles in allem ist es aber eine sehr schmackhafte und unkomplizierte Art eine frische Tasse Kaffee auf den Schreibtisch zu bekommen.

Grüße, Thomas

Links:

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Erfahrung mit dem Sigma 2-fach Konverter

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Tags:  Fotografie privat

Wie komme ich darauf?

Wie ich schon hier beschrieben, bin ich immer noch auf der Suche nach einer "handhabbaren" und "familientauglichen" Lösung mit etwas mehr Brennweite. Auf meiner Suche habe ich einen Zwischenschritt zur Canon L-Kombi gefunden, die ich Euch gerne Vorstellen möchte.

Nach dem sich in meinem Fotorucksack schon ein SIGMA 70-200mm 1:2.8 II EX DG findet, das ich aus finanziellen Gründen sicher auch mittelfristig nicht gegen das Canon L eintauschen werde, lag die Idee, dieses mit dem entsprechenden 2-fach Konverter SIGMA TELECONVERTER 2x EX DG zu ergänzen nahe.

Das Ganze sieht immer noch ganz schön mächtig aus. Bietet aber nur 400mm Brennweite und keine 500mm wie das "Bigma".

Bilder

Bilder findet Ihr auf meinem Fotoblog, eine Möve, ein Rabe und ein Appetizer hier:

Exif: 400mm, 1/800sec, f/5,6, ISO800

Erfahrung

Für mich ist die Lösung exakt die Antwort auf meine, im Ursprungsposting beschriebnenen Probleme. Es sind nur 270g mehr im Fotorucksack und der Konverter benötigt keinen Zusätzlichen Objektivköcher. Die Bildqualität ist für mich, als Amateur, immer noch sehr gut. Im speziellen Fall, habe ich keinen Stabi, das liegt aber nicht am Konverter, sondern an meinem 20-200mm. Der Autofokus sitzt.

Fazi

IMHO ist die Kombination aus vorhandenem 70-200mm und dem 2-fach Konverter eine absolute Kaufempfehlung. Das Sigma-Tele habe ich vor zwei Jahren für knapp 800,-- und den Konverter vor einem halben Jahr für 250,-- Euro gekauft. Somit ist die Kombi weit günstiger als das ganze in L, oder ein 70-200 und das Bigma. Durch die 2.8er Blende des Sigma-Teles ergibt sich eine akzeptable offenblende von f1:5,6. Das ist o.k., auch wenn man sicher viel mit Stativ arbeiten muß, aber das ist bei 400mm nicht anders zu erwarten.

Hier noch zwei Links zu entsprechenden Amazonangeboten:

SIGMA 70-200mm 1:2.8 II EX DG SIGMA TELECONVERTER 2x EX DG

Grüße, Thomas

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Robinson-Liste

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Tags:  Tools privat

Gute Idee

Sich kenn Ihr sie eh schon und ich bin wieder der letzte der es mitbekommt, die Robinson-Liste. Wenn dem so ist, braucht ihr nicht weiter zu lesen.

Wenn nicht, dann hier entlang...

Die Robinsonliste ist ein Möglichkeit sich vor unerwünschter Werbung zu schützen. Man kann postalische Adresse, Telefon-/Faxnummern und eMailadressen hinterlegen. Und das Ganze ist immer kostenlos.

Wikipedia schreibt dazu, dass die die Wirkung begrenzt ist, weil nicht alle Werbetreibenden Mitglieder dieser Liste sind.

Erfahrung aus zweiter Hand

Zwei Freunde haben mir heute Morgen erzählt, dass vollauf zufrieden sind. Einzige Einschränkung, die beide unabhängig voneinander getroffen haben, sie bewerten beide nur die telefonische und postalische Kaltakquise. Beide ermahnen auch, beim Abschluss von Verträgen sehr genau darauf zu achten, wo man sein Kreuzchen macht und ggf. dann doch Werbung sogar anfordert.

Persönlich ist mir hier meine Hausbank unangenehm in Erinnerung, die, bei der letzten Änderung des Verbraucherschutzgesetztes zum Thema, ganz massiv eine Unterschrift auf einer Werbeerlaubnis einforderte, das Ganze aber so "bewarb", das ohne die Unterschrift letztlich keine Beratung mehr möglich sei!

Skepsis

Na ja, ich muss meine Adressdaten erst mal in ein System eintragen, dass ich nicht kenne. Somit erstellt jemand, irgendwo auf einem Server eine valide Adressenliste, die für Werbetreibende richtig wertvoll sein könnte. Sollte dieser Server/Dienst gehackt werden, wäre das der GAU schlecht hin. Relativiert wird die Gefahr IMHO dadurch, dass jemand der sich in so eine Liste einträgt, evtl. eine anwaltschaftliche Auseinandersetzung mit dem Werbenden nicht scheut und der Werbetreibende evtl. vorsichtig sein dürfte (viel Konjunktiv).

Vieleicht ist die Robinsonliste auch für jemanden interessant, der nicht so leichtgläubig ist wie ich, weil z.B. auch Tipps zu finden sind, wie man sich gegen Belästigungen zur Wehr setzten kann.

Sei es drum

Ich habe mich jetzt einfach mal eingetragen. Wenn ich demnächst eine zweite Altpapiertonne brauche, habe ich Pech gehabt. Dann war es aber den Versuch wert. Wenn meine Altpapiertonne in Zukunft leerer bleibt, freue ich mich über die fünf Urwaldbäume die nicht für mich zu Papier verarbeitet worden sind. In beiden Fälle werde ich Euch berichten.

Grüße Thomas

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Leatherman Service - oder Servicewüste Deutschland

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Tags:  Tools privat

Was ist passiert

Irgend wann, vor mittlerweilen mehr als einem Monat, habe ich beim Versuch eine Batterie in einem Kinderspielzeug zu wechseln, meinen kleinen Schraubendrehereinsatz des Leatherman SURGE abgebrochen. Ist eben ein Schraubendreher und kein Hebel!

Natürlich habe ich zu meinem Multitool keine Rechnung mehr und/oder weiß ich, wo ich es online bestellt habe. Somit ist eine Ersatzteilbestellung beim Händler nicht mehr möglich.

Nach etwas längerer Suche im Web, bin ich auf Leatherman Deuschland gestoßen, die bieten an, alle Reparaturen gegen eine Pauschale von 22,50 Euro, auch ohne Rechnung, durchzuführen. 22,50 Euro erschienen mir jetzt aber etwas teuer, dafür, dass ich ja nur einen Schraubendreherbit brauche und mein Tool ja auch nicht einschicken wollte. Die Reaktion, auf meine durchs Kontaktformular geäußerte Bitte, mir einfach das Ersatzteil zu verkaufen, war, der Verweis, ich könne das komplette Tool ja einschicken. Als ich den Sachverhalt per Mail noch mal darlegte, blieb bis heute eine Reaktion von Leatherman Deutschland aus.

Die Firma Gieger Versand führt eine relativ große Liste von verfügbaren Leatherman Ersatzteilen, konnte mir aber leider auch diesen kleinen Bit nicht verkaufen. Allerdings bemüht sich die Firma Gieger Versand darum, den Schraubendrehereinsatz ins Programm zu nehmen, konnte mir aber bisher nicht sagen, wann das passieren soll und was das Ersatzteil dann kosten soll. Trotzdem sollte man, wenn ein Ersatzteil zu einem Leatherman Tool gebraucht wird, mal auf der Webseite vorbei schauen.

Soweit zur Servicewüste. Bisher war ich also wenig erfolgreich!

Die Lösung

...lieferte dann letztlich die Firma Zweibrueder. Auf meine Anfrage hin meldete sich ein "Teamleiter Customer Service" und versprach mir das Ersatzteil kostenfrei zu schicken, wenn ich ihm meine Versandadresse zukommen liese. Der Versuche ihm klar zu machen, ich würde gerne das Ersatzteil bezahlen und das Porto übernehmen, ignorierte er und ich bekam kostenfrei aus Kulanzgründen Post. Vielen Dank!

Doch nicht nur Servicewüste in Deutschland :-)

Überraschung

In meiner Not, habe ich auch direkt Leatherman USA angeschrieben und sowohl nach dem Ersatzteil, als auch nach einem deutschen Händler gefragt. Antwort bekam ich von einer Dame aus der Marketingabteilung, die mir ankündigte sich zu kümmern. Danach passierte erst mal vier Wochen nicht. Und dann öffne ich den Briefkasten und finde angehängte Post:

Kommentarlos, ohne Rechnung und ohne Anschreiben hat mir wohl die Marketingdame aus Protland, zwei Bits geschickt. Darüber habe ich mich wirklich gefreut und meine Meinung zu Leatherman färbt sich ein bisschen rosa :-)

Scheint doch noch Leute zu geben, die den Servicegedanken ähnlich verstehen wie ich!

Grüße Thomas

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Sparen ist wohl nicht chique?

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Tags:  Politik

Verstehe es nicht

Bisher habe ich mich in meinem Blog nicht zu politischen Themen geäußert und wollte das eigentlich auch nicht. Aber zur Zeit treibt mich eine Frage um, bei der Ihr mir vielleicht helfen könnt. Wir befinden uns gerade in einer wirtschaftlichen Phase, in der alle irgend wie zu viel Geld haben. Rentenversicherungen, Krankenkassen und sogar unser "Finanzschäuble" freuen sich über "unerwartete Mehreinnahmen". Prinzipiell kommt das "Mehrgeld" wohl von der durchschnittlich recht niedrigen Arbeitslosigkeit bzw. der hohen Beschäftigungsrate. Jetzt wird aber nicht etwa darüber nachgedacht, wie man das "Mehrgeld" für kommende schlechte Zeiten sparen könnte, sondern es wird darüber nachgedacht, wie man das Geld am schnellsten los wird.

Sparen ist wohl nicht chique? Drei Beispiele sind mir, in den letzten Wochen, durch die Medien nahe gebracht worden. Dazu habe ich mir, zugegeben ohne jegliche wirtschaftliche und politische Bildung mal den Kopf, ganz kurz, zerbrochen.

Rentenversicherung

Unsere Rentenversicherung erwirtschaftete im aktuellen Kalenderjahr einen Überschuss. Das ist neu, bisher habe ich in den Medien immer nur gehört, dass das Rentenniveau nicht gehalten werden kann, weil zu wenig Geld rein kommt. Dafür wurden demoskopische Gründe verantwortlich gemacht. Kurz: immer wenige Junge finanzieren immer mehr und älter werdende Rentner.

Aber die Idee, den aktuellen Überschuss zu sparen, um etwas für "schlechte Zeiten" (die sicher wieder kommen werden) zu haben ist total unpopulär und abwegig. Ich habe mal gerechnet und bin drauf gekommen, dass mit dem deutschen Herrn Durchschnitt, (durchschnittliche Frauen gibt es nicht, die sind alle außergewöhnlich) mit deutschem Duchschittseinkommen im Jahr nicht mal 200,-- Euro mehr bleiben, wenn der Rentensatz, wie geplant, von 19,6% auf 19% gesenkt wird. Aber der deutschen Rentenversicherung kostet der Spaß 5,4 Milliarden Euro. Mal ehrlich, behaltet meine 200,-- Euro und zahlt mir dafür lieber eine halbes Prozent mehr Rente, sollte ich sie denn erleben.

Krankenversicherung

Auch die Krankenversicherungen freuen sich über Überschüße. Sofort wird hier laut darüber nachgedacht Geld an Beitragszahler zurück zu zahlen und die Praxisgebühr zu streichen. Auch hier, habe ich die letzten Jahre bewusst immer nur gehört, dass die Ausgaben, die Einnahmen überschreiten und dass die Leistungen aus den gesetzlichen Krankenversicherungen gekürzt werden müssen um das System am Leben zu erhalten.

Hier habe ich aktuell nur Zahlen zur Praxisgebühr im Kopf. Es geht darum die (wenn man sich immer von Hausarzt Überweisungen schreiben lässt) maximal 80,-- Euro für Besuche bei Ärzte und Zahnärzte nicht mehr zu verlangen. Die Gebühr hätte sowieso nicht dazu geführt, dass unnötige Arztbesuche abgenommen hätten. Dadurch fallen 2,4 Milliarden Euro weg und können nicht mehr für medizinische Leistungen eingesetzt werden. Für eine vierköpfige Familie (ich gehe mal von uns aus) eine Ersparnis von max. 160,-- Euro, weil die Kurzen keine Praxisgebühr zahlen. Mal davon abgesehen, dass von den zehn Euro tatsächlich sechs bis sieben Euro totverwaltet werden.

Atomstrom vs. Ökostrom

Das ist jetzt prinzipiell ein anderes Thema. Hier geht es nicht darum eine Gebühr oder einen Beitrag zu senken oder zu streichen, der schon eingenommen wird, sondern es geht darum eine Umlage, die zugegeben nicht wirklich fair ist einzuführen. Laut Medien kommt es dadurch zu einer durchschnittlichen Mehrbelastung von 90,-- Euro bei einer vierköpfigen Familie.

Lange kann man darüber sprechen, ob es wirklich nötig ist und ob wir das aufzuwendende "Mehr" nicht über Steuersenkungen von Verbrauchern weghalten können. (Jetzt geben wir doch schon wieder Steuergelder aus, die wir nur haben, weil es uns gerade gut geht) Oder ob es fair ist, das Gewerbetreibende, die viel Strom verbrauchen, von den zusätzlichen Kosten ausgenommen bleiben dürfen.

Dazu habe ich natürlich auch eine, wahrscheinlich völlig unpopuläre Meinung. Jeder hat es doch selbst in der Hand wie viel Strom er braucht. Die Meisten (böse Unterstellung) haben zuhause noch immer irgend welche doofen Handynetzteile in der Steckdose stecken auch wenn das Handy längst geladen in der Hosentasche steckt. Auch die Standby-Schaltung Eurer Unterhaltungselektronik ist bestimmt nicht konsequent aus, oder? Läuft Euer Wäschetrockner noch? Wie wählt Ihr Eure Waschtemperatur der Waschmaschine? Schnurlose Telefone und WLAN Accesspoint sind Nachts natürlich immer aus, oder? Wer mit offenen Augen durch seine Bude geht, findet evtl. nicht wirklich 60,-- Euro, aber habt Ihr die Bilder aus Fukoshima schon vergessen? Habt Ihr schon eine Lösung für das Wasser, dass in die Asse läuft? Nein? Na dann bin ich dafür, dass wir auch diese 60,-- Euro pro Haushalt aufbringen.

Helft mir

Sollte ich mich jetzt völlig verrannt haben, meine Ideen totaler Schwachsinn sein, dann helft mir und lasst mir Eure Meinung doch einfach unten zukommen.

Ich will verstehen, warum Verantwortliche Geld verschenken, dass IMHO nicht übrig ist.

Geht es nur um populistisches Wählerstimmenkaufen? Das Gefühl drängt sich mir nämlich auf. Geht es mir einfach zu gut, als dass ich verstehen könnte warum 340,-- Euro reichen um eine Wählerstimme zu kaufen?

Grüße, Thomas

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Dell Latitude e6400 Dualboot

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Tags:  Computer Linux

Geschenkte Hardware

Letzten Freitag habe ich von einem Freund, ein, bei ihm in der Arbeit ausgemustertes Dell Latitude e6400 Notebook geschenkt bekommen. Er wollte eigentlich einen Hackintosh daraus machen, hat aber noch einen weitern Versuchsträger erstanden. Das Latitude hat eine 120GB Platte, 4GB Ram, einen defekten Akku und keine WLAN-Karte.

Mehr Freunde

Aus ganz grauer Vorzeit, habe ich noch einen Freund, der seine Brötchen als Hardwareschrauber, unter anderem auch für Dell, verdient. Wie es der Zufall will, konnte der mir mit einem neuen Akku und der Original-Einbau-WLAN-Karte unter die Arme greifen.

Somit bin ich jetzt stolzer Besitzer eines funktionstüchtigen Notebooks, das mich letztlich nur den Sprit gekostet hat um die Hardware einzusammeln. Cool - vielen Dank an die Beteiligten!

Plan

Auf die Idee mir ein neues Spielzeug zu suchen, bin ich durch einen Beitrag im DSLR-Forum gekommen in dem jemand, zur RAW-Entwicklung, Darktable anpreist. Bisher bin ich auf einem MacBook mit OSX 10.6 unterwegs und verwende zur RAW-Entwicklung Lightroom 3.6.

Langsam erreicht das alte MacBook das Ende seiner Lebenszeit. Akku ist kaputt, Gehäuse zerbröckelt - es steht also irgend wie der Kauf eines neuen Rechners ins Haus. Und die Hardware-Preise von Apple sind ja jetzt nicht gerade Dumping. Also wollte ich mich mal anderweitig orientieren.

Ein ubuntu-Linux und Darktable wollte ich mir mal als Alternative anschauen, bevor ich wieder mal sau viel Euro in Appel-Produkte und Software investiere.

Ist-Zustand

Nach einer Woche Basteln, Installieren, Schrauben, Umpartitionieren, Treibersuchen und blöde Fragenstellen habe ich jetzt ein System, das ich Vorstellenswert finde. Jeder Hardcore Linuxer wird das Ganze nicht beachtenswert finden, aber für den unbedarften "Will-ich-mal-probieren-User" ist der Blogbeitrag vielleicht ein Mutmacher es selbst zu probieren.

Dualboot mit Win7 und Xubuntu...

- Win7 Partition 30GB - Xubuntu Partition mit 16GB - swap-Partition mit 4GB - knapp 70GB (also der Rest) gemeinsame Daten ... - Dokumente ... - Downloads ... - Musik - Bootloader Grub2 - bootet automatisch Xubuntu, zeigt aber vorher eine Bootauswahl an. - Beide Systeme nutzen die WLAN-Karte, wobei Xubuntu gar nicht drüber nachgedacht hat :-)

offene Punkte

Ein bisschen was bleibt immer noch zu tun, Xubuntu weiß noch nicht, was es mit "Deckel zu" anfangen soll. Eigentlich wollte ich kein xfce, sondern KDE als Windowmanager - läuft aber nicht, da stürzt mir das X immer ab. Und ja, eine etwas größere Platte würde ich schon auch noch gerne einbauen...

Darktable

Ja, dazu kann ich gar noch nichts sagen :-) stay tuned

Grüße, Thomas

P.S. ggf. weiterführende Links WLAN-Treiber zur Intel 6230 Wifi-Karte Dualboot HowTo mit Tipps zur Partitionierung Treiberupdate NVIDIA Grafikkarte leider funktionieren die bei mir nicht, bzw. X startet nach der Installation nicht mehr.

P.P.S. ein paar Bilder und ScreenShots der Rechnerdie Partitionierung

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Unser Ford Galaxy

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Tags:  Auto privat

Hier habe ich ja kurz unsere neue Familienkutsche vorgestellt und versprochen, noch einmal zu berichten, wenn wir etwas mehr Erfahrung mit dem guten Stück gemacht haben. Jetzt sind der Galaxy und wir fast 10000km zusammen und wir habe auch schon einen gemeinsamen Urlaub erlebt.

Raumangebot

Der ausschlaggebende Punkt uns für den Ford Galaxy zu entscheiden war der Platz, den wir z.B. in einem VW Touran oder in einem Ford C-Max nicht gehabt hätten. Unser diesjähriger Familienurlaub war aber mit dem Raumangebot des Galaxys ein Traum. Gepäck für vier Leute, Fahrräder und Spielsachen - alles dabei und trotzdem ein sicheres Fahrverhalten und kein schwammiges Gefühl in den Kassler Bergen!

Das Raumangebot erkauft man sich mit einem Auto, dass fast 5m lang und 1,7 Tonnen (leer) schwer ist. Trotzdem ist das Auto alltagstauglich. Gut, ich muss gestehen ich bin einige km VW-Bus gefahren und habe deshalb ein bisschen Übung, wenn es darum geht, Parkpätze zu finden, oder mich in engen Parkhäusern zu bewegen. Der Galaxy macht mir hier keine Schwierigkeiten. Natürlich ist die Parkdistanzkontrolle nett. Manchmal scheine ich die Elektronik aber zu überfordern, es gibt Parklücken, da piept es abwechselnd hinten und vorne wenn ich fertig bin :-)

Das Gewicht

und die von einigen Autotestern dadurch begründete Anfahrschwäche kann ich nicht wirklich als Problem werten. Sie ist da, freilich ist das Galaxy kein Sprintwunder und gerade wenn die Klimaautomatik auf Hochtouren läuft, muss man schon mal ein bisschen größere Lücken abwarten, aber damit komme ich gut zurecht.

Der Verbrauch

Lange habe ich überlegt, ob ich wirklich den kleinen 1,6l Motor wirklich glücklich werde. Aber der kleinste Motor ist der, der mit dem geringsten Verbrauch angegeben ist. Ich bin glücklich! Das Auto läuft ausreichend schnell, laut GPS und/oder Tacho auch über 200km/h. Und wenn ich mir etwas Mühe gebe, brauche ich unter 7l/100km. Auf dem Weg in den Urlaub haben wir mit vollem und entsprechend schwerem Auto 8,4l/100km gebraucht.

Wenn ich mich richtig anstrenge und ich glaube nicht, dass ich das wirklich oft machen werde, schaffe ich es den Verbrauch auf 5,85l auf 100km zu drücken. Belohnt wird das dann mit über 1200km Reichweite pro Tankfüllung.

Mein Fazit

Ich werde mein verfrühtes Fazit aus meinem ersten BolgPost zum neuen Auto nicht widerrufen. Der Galaxy war eine gute und immer noch vernünftige Entscheidung. Bis jetzt gibt es nichts zu meckern.

Grüße, Thomas

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Notdurft - follow up

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Tags:  privat

Also

Wie hier versprochen, wollte ich Euch ja informieren, wenn ich vom Kundenservice von Scout höre. Das will ich im folgendem Beitrag erledigen.

Kontaktformular

Das Ganze hat etwas länger gedauert, als ich vermutet habe und das Ergebnis dürft Ihr gerne selbst bewerten! Mir war es leider nicht möglich meine Beschwerte direkt an den Flagship-Store zu richten, der hat nämlich weder eine eMailadresse, noch eine Telefonnummer, die dem gemeinen Kunden zur Verfügung stehen würde. Also nutzte ich das Kontaktformular.

Angefangen hat die Geschichte ja bereits am 23.07.2012 - da habe ich meinen Text aus dem oben verlinkten Posting via Kontaktformular an Scout geschickt. Es ist erst mal überhaupt nichts passiert, also habe ich noch mal nachgehakt und tatsächlich eine Antwort erhalten (habe das ganze mal anonymisiert, nicht das jemand, von jemandem erkannt wird):

Sehr geehrter Herr Arnold (<- das bin ich, Anm. d. Red.),

wir haben Ihr Anliegen an unseren Verkaufsleiter Herrn XXXXX weitergeleitet. Herr XXXXX wird sich nach seinem Urlaub in der KW 33 Ihrem Anliegen annehmen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Freundliche Grüße

Petra YYYYY

Service

Die erste Antwort

... stimmte mich schon mal einigermaßen hoffnungsvoll, weil meine Beschwerde sollte ja zum "Verkaufsleiter" weitergereicht werden und das hört sich dann ja nach "Chefsache" an. Also warte ich gespannt bis in die KW33...

KW33

Und tatsächlich, gleich am Montag der KW33 bekam ich nochmals elektronische Post von Scout:

Sehr geehrter Herr Arnold,

wie von Frau YYYYY angekündigt wurde Ihre E-Mail Herrn XXXXX vorgelegt. Er ist Prokurist der Firma Scout Retail und für die Flagship-Stores zuständig.

Wir bedauern sehr, dass Ihr Kind in unserem Shop nicht auf Toilette konnte. Es ist in der Tat so, dass wir keine Kundentoilette in unserem Shop in Nürnberg haben. Wir haben unser Shoppersonal aber auf den Vorfall angesprochen, in solchen "Notfällen" sollte es möglich sein, die private Toilette im Keller des Hauses zu nutzen.

Wir entschuldigen uns für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Carolin VVVVVV

Assistentin der Verkaufsleitung

...nix mehr mit "Chefsache"*, ehrlich gesagt bin ich ein kleines bisschen enttäuscht. Außerdem halte ich jede Wette, dass sich die Damen im Flagship-Store an das Gespräch mit Herrn XXXXX nicht erinnern können. Sicher ist jedenfalls, die Damen dort haben eine Toilette, das ist doch schon mal etwas!

Tja, jetzt könnt Ihr Euch ja Eure eigene Meinung dazu bilden, wie wichtig der Kunde für Scout ist, welchen Stellenwert Nachhaltigkeit in der Firmenpolitik hat und ob unser Kleiner eine Scout-Büchertasche bekommt

Grüße Thomas

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