Notdurft...

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Tags:  privat

Bin genervt!

Folgende Situation - eine vierköpfige Familie, Mutter, Vater, Kind_1 (5,5 Jahre) und Kind_2 (2 Jahre) betreten einen Scout Flag Store in Nürnberg, kaufen eine Büchertasche für 125,-- Euro (ein Auslaufmodel, sonst hätte er 175,-- Euro gekostet) und bezahlen. Letzte Aktion der Familie ist die Frage, ob Kind_1 auf die Toilette gehen dürfte um sich zu erleichtern.

Antwort: "Wir habe keine Toilette!" ...

Echt?

Mal ehrlich, da bleibt mir der Mund offen stehen. Wie blöd ist das denn? Glaubt Ihr wirklich dass die Verkäuferinnen (derer zwei) den ganzen Tag im Laden stehen, und selbst nie auf die Toilette müssen?

Mir ist auch klar, dass wir keinen "Rechtsanspruch" auf Hilfe hatten, aber hätte man da nicht einfach mal "menschlich" sein können? Auch die Zeit, konnte schon 2009, keinen Rechtsanspruch aus dem Paragraf 323c des Strafgesetzbuches ableitet, aber muß es wirklich ein Gesetzt geben, das kleinen Jungs erlaubt eine Toilette zu benutzen? Und wir sind jetzt ja nicht gerade eben einfach in den erst besten Laden, sondern wir haben und das ärgert mich eigentlich noch mehr, 125,-- Euro ausgegeben und danach die Unverschämtheit besessen nach einer Toilette zu fragen. Wir sind dann "unverrichteter Dinge" kopfschüttelnd abgezogen.

Noch nicht das Ende

Der Scout Flag Store ist übrigens in guter Gesellschaft. Wir sind dann noch ein Stückchen weiter, die Kaiserstraße entlang gelaufen um noch ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen. Auf der rechten Straßenseite kommt dann ein , im Keller gelegener Laden mit Geschirr, "Tinnef" und "Nippes", dort haben wir es dann noch mal probiert. Dieses Mal in anderer Reihenfolge, wir haben erst gefragt ob Junior aufs Klo darf, dann nichts gekauft weil -> ja, richtig, auch dort durften wir die Toilette nicht benutzen. Junior hat dann den Baum vor dem Geschäft gegossen...

Ach so,

...den Link auf dieses Posting werde ich an Scout und auch an den Flag Store schicken, evtl. haben die dort ja eine Erklärung. Sollte ich etwas hören, werde ich Euch auf dem Laufenden halten. Ausserdem wird Kind_2 bestimmt keine Büchertasche aus diesem Geschäft, oder von diesem Hersteller bekommen.

Grüße Thomas

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Mein erstes Mal...

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Tags:  privat Reisebericht

Toskana

Bisher war ich noch nie in der Toskana, also habe ich die Chance zur Geschäftsreise genutzt und bin mit meinem Chef, der gebürtiger Italiener ist, zu einem Lieferanten "gejetet". Einer unserer Lieferant hatte in letzter Zeit einige Qualitätsprobleme, also durfte ich als "Qualitätsmanager" mit. Geplant war eigentlich nur eine Übernachtung, vom 11.07. auf 12.07., geworden sind daraus zwei Übernachtungen, aber dazu weiter unten mehr. Ziel der Reise war Siena. Geflogen sind wir dann von München nach Florenz mit Air Dolomiti.

Ich war höllisch gespannt, zum einen, ich war im neuen Job das erste mal mit meinem Chef unterwegs, zum anderen, ich war auch vorher noch nie in der Toskana. Die soll ja angeblich eine Reise wert sein, das wollte ich dann auch gleich checken!

Anreise und Hotel

Wir sind um 5 Uhr morgens in Schwabach abgefahren, um rechtzeitig zum Check-in in München zu sein. Die Baustellen vorher habe uns nicht behindert, aber wir waren darauf gefasst. Was allerdings auch bedeutet, dass wir viel zu früh in München waren. Der Flug war ereignislos und unser Mietwagen war soweit vorbereitet, das wir sehr schnell aus Florenz raus waren. Die ca. 100km zum Hotel, das auch bei unserem eigentlichen Ziel Siena lag, waren bald erledigt und unser Hotel, das "Hotel More di Cuna", war überraschend schön!

Blick aus dem Fenster meines Zimmers

Das Meeting, mit unserem Lieferanten, war zweieinhalb Stunden lang und ich war nur unbeteiligter Zuhörer. Aber wenn mein Chef zufrieden ist, bin ich es auch. Also ging es zurück zum Hotel um schnell ein paar Notizen für zuhause angefertigt. Danach Abendessen...

Abendessen

In Vagliagli, einen sehr kleinen Ort im Chianti-Gebiet gibt es ein schönes Restaurant, das einzige, dass am Mittwoch geöffnet hatte.

Die Fahrt dorthin war eine Offenbarung - jetzt verstehe ich was Reisende an der Toskana finden. Unglaublich schöne Landschaft, viel Weinberge und sanfte Hügel. Einfach nur schön!

Leider gibt es in Italien offensichtlich kein Abendessen vor 19:30 Uhr, also waren wir gezwungen uns den Ort anzuschauen, dabei ist das Bild entstanden. Leider war ich nur mit dem iPhone 3GS unterwegs. Deshalb sind die Bilder nicht so soll wie sie vielleicht sein hätten können, wenn mich ein bischen mehr an Foto dabei gehabt hätte.

Aber was soll es, Bilder aus der Toskana findet ihr im Web genug, wenn ich eine Reise plant und mehr sehen wollt.

Café

Was mir wirklich aufgefallen ist und was deshalb auch einen eigene Überschrift verdient ist der Kaffee oder Café. Der ist definitiv immer besser als alles was ich bisher zuhause getrunken habe. Damit meine ich jetzt nicht nur den Brühkaffee meiner Oma, sondern auch das Zeug, was "in-Cafes" uns für richtig viel Asche als die Krone der Cafebraukunst andrehen wollen. Selbst in der Fabrik unseres Lieferanten war der Café im Plastikbecher ein Traum.

Tipps fürs nächste Mal

Es gibt zwei Dinge die mich wirklich ärgern, für das erste Problem, fühle ich mich selbst verantwortlich. Ich sollte nicht mehr ohne meine DSLR fliegen. Es hätte sehr viel Gelegenheiten gegeben etwas mehr zu fotografieren. Das iPhone, mit dem alle Bilder des Artikels entstanden sind, ist einfach zu wenig. Zu wenig Brennweite, zu wenig Weitwinkel und vor allem zu wenig ISO...

Evtl. auch für andere Toscanabesucher interessant, ich werde nicht mehr nach Florenz fliegen, jedenfalls nicht solange dort keine neue Start und Landebahn gebaut wurde. Es scheint nämlich so zu sein, das eigentlich wöchentlich einmal die Situation herrscht, dass keine Propellerflugzeuge starten können, weil "schlechtes Wetter" ist. Der Airport Florenz scheint extreme Schwierigkeiten mit Wind zu haben. Dieser Wind zwingt dann die Airlines dazu ihre Flüge von und nach Florenz zu streichen. Abhilfe soll eine 2012 noch fertig gestellte neue Start- und Landebahn schaffen, welche dann anscheinend in eine andere Richtung verläuft und länger ist.

Für uns bedeutete das "Wind-Problem", dass wir einen Tag länger in Italien bleiben mussten als geplant, weil wir auf einen in Bolonga startenden Flug umgebucht wurden, der erst am nächsten Morgen ging. Wir wurden mit dem Bus, auf den wir über zweieinhalb Stunden warten mussten in ein Hotel gekarrt, dass wohl mal als Atomschutzbunker entworfen wurde. Hier hatten wir dann von der Ankunft bis zur Abfahrt des Shuttlebuses, vom Hotel zum Flughafen, ca. 6 Stunden. Abendessen inbegriffen. Gelungenes Krisenmanagement sieht anders aus!

Wenn ich das nächste mal in die Toskana fliege, werde ich nach Pisa oder Bologna fliegen. Ohne Auto ist man in der Toskana IMHO sowieso aufgeschmissen. Ob ich dann direkt von Florenz oder eben etwas weiter weg starte, spielt im Urlaub keine Rolle und ich gewinne durch das Mehr an Kilometern einen sicheren Rückflug.

Grüße Thomas

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Warum bloggt man?

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Tags:  Blog privat

Keine Ahnung warum andere bloggen, aber ich würde gerne meine Motivation Webseiten zu erstellen und zu pflegen erläutern. Ich pflege diverse Webseiten und letztlich haben mich unterschiedliche Gründe dazu bewegt die jeweilige Seite zu erstellen.

Amateurfunk Seiten

Sowohl meine private DL3NGN-Webseite, als auch die Seiten der Konteststationen DK0CG und DQ7A sind entstanden um Gespächspartner weitere, über den kurzen "on air"-Kontakt hinausgehende Informationen über jeweilige Amateurfunkstation zugänglich zu machen. Nach dem ich mich selbst immer wieder dabei ertappe, nach einem Funkkontakt, im Web über meinen Gesprächspartner und dessen Setup Informationen zu sammeln, wollte ich diese Neugier auch für den Rest der Amateurfunkwelt befriedigen. Ausserdem können im Web, im Gespräch, durch Störungen ggf. falsch verstandene Dinge nachgelesen werden. Einen besonderen Status nimmt die DB0EBA-Webseite ein, ein IP-Vernetztes Amateurfunkrelais, das weltweit erreichbar ist und den Status über seine Erreichbarkeit automatisch in Netz stellt. Hier ist es offensichtlich, das ein bißchen weltweite PR-Arbeit hilfreich ist um die Nutzung zu erhöhen.

Ein weiterer Grund sind z.B. Bastelanleitungen, Erfahrungen mit Geräte und/oder Antenne (Liste kann man beliebig vorsetzen) an zubieten. Mir selbst haben Beschreibungen von Amateurfunkkollegen und Mitkontestern häufig geholfen meine Station und meine Betriebstechnik zu verbessern, oder einfach eine Entscheidungshilfe geboten, die bei einer Anschaffung eines neuen Gerätes von nöten war.

Den Vorwurf der Selbstdarstellung, kann ich natürlich nicht komplett abstreiten, aber wenn man sieht mit welchen Gerätschaften und Hardwareparks andere OMs unterwegs sind, müßte ich mich eigentlich verstecken und dürfte diesen Vergleich nicht eingehen.

Foto-Blog

Beim erstellen meines Foto-Blogs, ging es mir darum Fotointressierten, einen Teil meiner Machwerke vorzustellen, Kritik darüber einzusammeln und besser zu werden.

Wenn ich mir andere Foto-Blogs anschaue, finde ich es einfach toll schöne Bilder zu sehen und Anregungen einzusammeln. Soweit will ich nicht gehen. Meine Bilder sind sicher wenig Inspiration für echte Fotografen und Einsteiger oder Laien werden sicher Nachahmenswerteres im Netz finden. Aber als Anlaufpunkt für befreundete Fotografiebegeisterte, hat sich das kleine private Foto-Blog schon häufig bewährt.

Meine Fähigkeiten als "Foto-Erzeuger" (nein, ich bin kein Fotograf) stufe ich als rudimentär ein. Somit habe ich auch hier Schwierigkeiten den Vorwurf der Selbstdarstellung zu akzeptieren.

Scriptogram-Seite

Hier befriedige ich ohne grossartige Ansprüche mein privates Mitteilungsbedürfnis. Stelle weiter Informationen zu mir und meinem Alltag ins Netz und schreibe, was den 140-Zeichen-Rahmen von Twitter spreng. Manchmal schreibe ich einfach nur, um mir den Psychologen zu sparen, oder meiner Frau mit dem neusten Quatsch nicht auf die Nerven zu gehen.

Das Blog ist meins, nur für mich, hier schreibe ich was ich denke. Hier lebe ich Selbstdarstellung und sonne mich in "Zugriffsstatistiken" - hier bin ich Mensch, hier will ich es sein! Sorry!

Aufruf

Alle von mir erstellten Webseiten, ausser die www.DQ7A.de bieten mindestens über ein Gästebuch die Möglichkeit Komentare zu hinterlassen. Leider wird das in meinem Fall sehr selten genutzt. Gelesen werden die Seiten aber. Das läßt sich über mein Piwik auch nachvollziehen.

Also belohnt mich doch, oder kritisiert mich, egal - Hauptsache: Lasst etwas von Euch lesen!

Grüße Thomas

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Erfahrung mit dem Sigma 150-500mm

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Tags:  Fotografie privat

Wie komme ich dazu?

Gleich vorne weg, ich bin definitiv nicht in der Lage ein fachlich fundiertes Review eines Objektives zu schreiben. Dazu gibt es sicher einschlägige Foren und/oder Testseiten. Erfahrungen, die ich mit einem Objektiv gemacht habe und meine äusserst subjektive Meinung, die kann ich Euch ja aber trotzdem mal schreiben.

Der Gegenstand dieses Blogbeitrages wurde mir freundlicher weise vom Vermieter unseres Ferienheimes zur Verfügung gestellt: ein SIGMA 150-500mm f/5-6.3 APO USM. Der Test fand in unseren Familienurlaub statt und die Familie stand auch während der Zeit, in der ich das Objektiv hatte im Vordergrund. Deshalb habe ich auch nur wenig Zeit investieren können. Insgesamt habe ich ca. 150 Bilder gemacht. Diese machen mich sicher nicht zum Kenner des Objektives.

Wie schon gewitter, war das Gespann schon beeindruckend. Meine 7D hat sich bestimmt sehr wohl gefühlt, endlich mal richtig Brennweite vor dem Sensor zu haben.

Bilder

Hier zwei Bilder, die ich am Ende für einigermaßen vorzeigbar halte.

Exif: 500mm, 1/800sec, f/6.3, ISO100

Exif: 500mm, 1/800sec, f/6.3, ISO320

Erfahrung

Wie Ihr den gezeigten Bildern schon anseht, macht Ausrüstung keine Bilder. Ich muß wohl noch immer üben. War aber auch gar nicht so einfach. 500mm sind nichts, was man mal so schnell aus der Hüfte benutzt. Jedenfalls ich nicht.

Als erstes ist schon mal das Gewicht ungewohnt. Ausserdem mußte ich mir erst mal klar machen, das die Regel 1/Brennweite mal Cropfaktor zu einer 1/800sec führen, das ist also das Limit, was die Gelehrten aus der Hand für machbar halten. Das führt aber bei einer Blende von f/6.3 am langen Ende schon häufig dazu, dass die ISO Zahlen die bisher als normal Bereiche überschreitet. Normal bin ich mit einem 200mm f/2.8 unterwegs. Das ist anders und ich mußte mich erst daran gewöhnen.

Ausserdem ist das Objektiv für einen Familienurlaub echt unhandlich. Aber wenn man bisher nur mit 200mm unterwegs war, ist die Brennweite mit 500mm ein Traum!

Fazit

Das Sigma wird es wohl nicht auf meinen Wunschzettel schaffen, weil ich einfach noch zu sehr Familienvater bin. Aber wenn ich irgend wann mal meinen Kinder im Urlaub mehr auf die Nerven gehe und sie lieber ihren Alten nicht dauernd um sich haben wollen, werde ich mich noch mal mit Brennweiten größer 300mm beschäftigen. Für Tieraufnahmen oder Shipspotting ist das Objektiv richtig toll. Bis dahin werde ich mit den vorhandenen 70-200mm f/2.8 vorlieb nehmen, evtl. werde ich mich da nach einem roten Ring umschauen und die Brennweite mit einem entsprechenden 2-fach Telekonverter bei besserer Blende erweitern, ohne jetzt wirklich eine Meinung und Ahnung von der Abbildungsqualität im direkten Vergleich zu haben.

Spaß hat es alle mal gemacht so ein Objektiv mal in der Hand zu haben und ausserhalb eines Fotogeschäfts zu probieren. Dafür vielen Dank an Bauer Holger!

Grüße, Thomas

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Sammelwahn, jetzt geht das wieder los

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Tags:  privat

Problem

Wir haben es wieder geschafft unseren Familienurlaub so zu legen, dass wir so ein vermaledeites Sammelalbum nicht fertig bekommen werden. Ist uns ja im letzten Jahr schon so gegangen, dass die Firma REWE uns mit einem WWF-Tierbilder-Sammelalbum am Haken hatte, als wir in den Urlaub gestartet sind. Diese mal ist es ein das offizielle DFB-Fußball-EM-Sammelalbum.

Erfahrung

Das letzte Album haben wir, trotz toller Hilfe auf Twitter, hier noch mal mein besonderer Dank an @Stoehr24de und @milchnase, nicht mehr voll bekommen. Uns fehlt immer noch ein Bild. Witzig daran ist, dass diese Tatsache mich am Ende mehr geärgert hat als unseren Großen, für den wir eigentlich gesammelt hatten. Wenn es dieses mal ähnlich läuft, habe wenigstens ich gelernt, dass die Sammlung plötzlich nicht mehr wichtig ist, wenn... ja, wenn was eigentlich? Langsam verstehe ich, warum sich meine Eltern auf so einen Sammelwahn nie eingelassen haben.

Trotzdem

Hier der offizielle Hilferuf:

Uns fehlen noch folgende Sammelkarten:

2, 7, 16, 21, 23, 32,

...vielleicht liegt ja bei Euch noch die eine oder Karte rum und Ihr könnt die, nach unserem Urlaub, per Post schicken? Also nicht für den Großen, sondern eigentlich für mich :-)

Vielen Dank, bis dahin!

Grüße, Thomas

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update: Eine Tastatur für das #iPad

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Tags:  Computer Produktreview

Entdeckung :-)

Der EDV-Buchversand hatte diese Tage ein recht vernünftig wirkendes Angebot. Aufmerksam wurde ich, weil @karlimann einen entsprechenden Hinweis getwittert hatte. Zuerst war ich ja zögerlich, weil ich gedacht habe, dass eine Tastatur am iPad eigentlich kein Mensch braucht, aber dann habe ich doch zugeschlagen. Das Angebot: Ein Logitech KeyboardCover für das iPad 2 und 3 für etwas über 40,-- Euro inkl. Versand. Da kann man auch nicht so viel falsch machen. Bestellt - zwei Tage später geliefert. Wenn man mal von den zwei Chip-Ausgaben, die beigelegt waren absieht, war ich erstmal begeistert.

Erfahrung(en)

Der erste Eindruck wurde, nachdem ich die Tastatur über ein mitgeliefertes Micro-USB-Kabel geladen hatte, bestätigt. Die Tastatur ist einfach gelungen. Anschlagpunkt und Größe sind nach kurzer Eingewöhnung gut benutzbar. Ich schreibe inzwischen blind genauso sicher wie auf meiner Netbooktastatur. Bewusst schreibe ich jetzt hier nicht Notebook- oder PC-Tastatur, weil das Ding natürlich schon etwas kleiner ist und z.B. nicht über einen eigenen Nummernblock verfügt. Zum eMailen, oder zum Verfassen (z.B.) dieses Blogbeitrages ist die Tastatur aber super. Mechanisch ist das Cover passgenau und man kann das iPad sowohl hochkant, als auch im Querformat einstecken.

Wermutstropfen

Bisher war mein iPad 2 immer in einem Ledercover rundum geschützt, das TastaturCover von Logitech schützt aber nur die Displayseite des iPads. Es fehlten in meiner Lieferverpackung die, in der Bedienungsanleitung erwähnten Gummifüße, die das AluCover vor Kratzern schützen könnten. Falsch ist die Aussage, die ich zum Thema der Schnittstellenerreichbarkeit geschrieben hatte. Diese werden nicht durch das AluCover abgedeckt, man muß nur das Cover richtig herum drehen. Das habe ich in einem ersten Anflug von, "das kann doch nicht sein" übersehen.

Fazit

Wenn man viel mit dem iPad "arbeitet" und es nicht nur zum Konsumieren von WebInhalten benutzt, ist so eine Tastatur eine tolle Sache. Ob man sich eine kauft, die in ein schickes LederCover eingearbeitet ist, oder eine etwas einfachere, wie die Logitch-Tastatur muss man, denke ich selbst entscheiden. Ich bin mit dem sehr günstigen Angebot jedenfalls erst mal recht zufrieden. Jetzt werde ich einfach nach einer Tasche auf die Suche gehen, die das gesamte Konstrukt aus iPad und Tastatur-Cover in meinem Rucksack schützen kann. Jedenfalls so lange, bis es vielleicht doch mal ein kleines MacBook Air gibt.

Grüße, Thomas

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Was fehlt #scriptogram zum richtigen Blog?

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Tags:  Blog Computer Tools

Problem

Wenn man scriptogram mit echten Blogs vergleicht fällt eines sofort auf, Besucher können Blogbeiträge nicht kommentieren. Das Ganze ist also bestenfalls Web 1.5 aber wohl kein Web 2.0 :-)

Lösung

Aber auch hierfür gibt es eine Lösung - externe Anbieter. Anbieter wie Livefyre oder Disqus

Beide habe ich ausprobiert aber nur einen zum Laufen bekommen, bei Livefyre gab es das Problem, dass ich angeblich schon ein Blog mit dem Dienst betreiben würde unter dem verwendeten Login. Dachte davon würde ich wissen...

Letztlich funktioniert es aber wohl mit beiden Diensten gleich, nachdem man sich einen Account eingerichtet und eine benutzbare eMailadresse bestätigt hat,

kann es los gehen. Dazu muß man im HTML Editor des scriptogram-Adminbereiches den, vom Anbieter angebotenen Code einfügen. Bei Disqus sieht das so aus:

Man muss ein bißchen probieren, in welchem View das Kommentarfeld angezeigt wird. Kommt man aus dem Archiv oder über die aktuelle Seite soll das Kommentarfeld angezeigt werden, wenn man allerdings über den Home-View kommt, sollte der Kommentar nicht angezeigt werden, weil er dann zu home-Page und nicht zum Blogeintrag gehört.

Weitere Herausforderungen

Soweit bin ich dann auch fast ohne Hilfe gekommen, dann allerdings sah das ganze irgendwie komisch aus. Nämlich so:

Jetzt musste ich, der regelmäßige Leser ahnt es schon, den chaosblog um Hilfe bitten. Er hat dann das ul aus dem CSS entfernt. Das hatte wohl irgendwelche komischen "bullet points" in meinen Kommentarblock eingefügt. Das stört mich jetzt nicht weiter, denn ich habe bisher keine Listen in meinen Blog-Posts benutzt.

Viel Spaß beim Ausprobieren und hinterlasst mir doch in Zukunft mal den einen oder anderen Kommentar. Diese sind übrigens erst sichtbar, wenn sie über die Moderations-Web-Seite des Anbieters freigegeben wurden. Dazu versendet Disqus eine eMail. Somit läuft man auch nicht Gefahr irgendwelche illegalen Links auf seiner Blog-Seite veröffetlicht zu haben.

Grüße, Thomas

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#Laufen - die 6min./km ist (wieder) gefallen

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Tags:  Kommentar Laufen

Ha, ich freu mich. Lange hat es gedauert, jedenfalls hatte ich das Gefühl es hätte schneller passieren müßen. Jetzt habe ich es jedenfalls geschafft, ich kann den Kilometer wieder unter 6 Minuten laufen.

Nachdem ich ja hier schon beschrieben habe wie schwer mir der Wiedereinstieg nach dem langen, kalten Winter gefallen ist und wie langsam ich im Verhältnis zum letzten Jahr war, bin ich jetzt fast wieder so schnell wie im Oktober oder November 2011.

Am Samstag war es soweit:

Allerdings muß ich gestehen, daß ich es wohl übertrieben habe. Wie Ihr an den letzten beiden km seht, mußte ich zum Ende hin wieder langsamer laufen, weil mir mein Knie Probleme bereitet hat. Also bleibt wohl einfach nur doch noch vorsichtig sein und nichts "über Knie brechen". Für mich war es aber motivationstechnisch wichig zu sehen, das ich es doch noch kann.

Klar, jeder "richige Läufer" schmunzelt, wenn er meine Zeiten sieht, aber vieleicht schaffe ich es ja, mit meinem Schneckenzeiten die eine oder ander couch-potato (zu dieser Spezies gehöre ich nämlich eigentlich) zu motivieren und unterstütze ein bisschen im Kampf gegen den inneren Schweinehund!

In diesem Sinne: "keep on running!" :-)

Grüße, Thomas

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#Nuernberg: Kinder essen giftigen »Genstar tinctoria« (Ginster)

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Tags:  Kinder privat

Problem

Am Freitag gegen 13:00 Uhr ruft der Kindergarten an und teilt mit, unser Kind hätte, neben Anderen, Ginster gegessen. Laut Auskunft der Giftnotrufzentrale des Klinikums Nürnberg ist Ginster in »alle Organen« giftig, besonders der Samen. Zur Info schicket sie folgende Information per Mail, die wir dann auch vom Kindergarten ausgedruckt bekommen, als wir unser Kind holen.

Ginster NAME Genista tinctoria

GIFTIGE TEILE UND INHALTSSTOFFE alle Organe: Cytisin (am meisten im Samen)

SYMPTOME LAUT LITERATUR Erbrechen, Leibschmezen, Übelkeit, Speichelfluss, Herz- und Kreislaufstörungen sowie Benommenheit, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle

ERFAHRUNGEN DER BGIFT BERLIN 1965-1991: 38 Fälle Kinder aßen Samen und Blüten, seltener Blätte. In 21% der Fälle traten Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall und Unruhe auf.

TOXIZITÄT giftig, bei Einnnahme größerer Mengen ist eine schwere Symptomatik möglich

THERAPIE wenn kein spontanes Erbrechen auftritt: ab 3 Samen primäre Giftentfernung, Kohlegabe sonstige Therapiemaßnahmen: nikotinähnliche Wirkung beachten und ggf. therapieren

ANMERKUNGEN Fruchthülse enthält 6-10 Samen gelbe Blüten stehen in endständigen Trauben dornenloser Strauch, bis 1m hoch

VERWEIS Fabaceae; Schmetterlingsblütler; Pflanzen giftig

SYNONYME Faernerginster; Gilbbluemli; Ginster

Entwarnung

Um es kurz zu machen, dem Großen geht es gut, er hat nach Anweisung des Giftnotrufes Kohletabletten bekommen und diese, unter Weinen und Zetern, tatsächlich in Wassergelöst, eingenommen. Gefühlt war er den Rest des Tages sehr hibbelig, hat aber weder Erbrochen, noch irgendwelche andere Symptome gezeigt. Außer natürlich der Verstopfung von den Massen an Kohletabletten.

Offene Fragen

Jetzt stellen sich mir noch immer drei Fragen:

  1. Warum bitte wächst im Garten eines Kindergartens giftiges Zeug?
  2. Warum können bis zu 10 Kinder das giftige Zeug essen, ohne dass es einer Aufsichtsperson auffällt?
  3. Warum braucht der Kindergarten über eine Stunde uns telefonisch zu benachrichtigen?

Antworten

  • zu 1. Das konnte mir bisher niemand beantworten.
  • zu 2. Der Leiter des Kindergarten versichert, dass es nicht ins Konzept des Kindergarten passen würde die Kinder permanent zu beaufsichtigen. Der Kindergarten lebt ein »teiloffenes Konzept« und es sein sinnvoll die Kinder eigenverantwortlich spielen zu lassen und den Kindern Raum zu geben, sich zu entwickeln.
  • zu 3. Man hätte je mit mehr Eltern telefonieren müssen!

Meine Meinung:

  • zu 1. Hm, dann sollten die evtl. mal einen fragen, der sich mit so etwas auskennt. Einen Gärtner, der weiß dass er einen Kindergarten begrünen soll.
  • zu 2. IMHO höre ich diese Geschichte vom »teiloffenes Konzept« immer nur dann, wenn den Erzieher(innen) keine Antwort auf unbequeme Fragen mehr einfällt. Es war nicht der erste Vorfall bei dem ich das Gefühl hatte, das Team würde seinen Aufgaben nicht gerecht werden! Außerdem kann man, denke ich, so eine Konzept nur fahren, wenn die Rahmenbedingungen stimmen - was mich irgendwie wieder zu erstens führt.
  • zu 3. Waren es wirklich nur zehn betroffene Kinder? Dann hat da offensichtlich jemand telefoniert, der Gespräche handvermittelt haben wollt, oder?

Wie geht's weiter?

Erfahrungsgemäß wird sich bei uns nicht mal jemand entschuldigen! Tja, das halbe Jahr, das unser Großer noch bis zur Schule unterwegs ist, werden wir irgendwie noch rum bekommen müssen aber, dem Ruf, der diesem Kindergarten vorauseilt wird er jedenfalls nicht (mehr) gerecht! Auch wenn ein Kindergarten Grundschullehrer(innen) in verzückte Lobhudelei verfallen läßt, ist das offensichtlichen Garant für Qualität!

Jetzt bleibt eigentlich nur die Frage, welcher Kindergarten unseren Zweiten behüten darf?

Grüße, Thomas

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Abschied nach fast elf Jahren

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Tags:  Arbeit privat

Veränderung

Lange habe ich mit dem Gedanken gespielt die Firma zu verlassen und mich nach einem neuen Job umzusehen, sehr lange. Immer wieder, habe ich Stellenanzeigen gelesen, mich mit Jobvermittlern unterhalten und sogar Vorstellungsgespräche geführt, immer wieder. Und jetzt habe ich tatsächlich meinen letzten Arbeitstag, nach fast elf Jahren in der gleichen Firma hinter mich gebracht. Gestartet in einem Laden mit nicht einmal 100 Mitarbeitern, verlasse ich jetzt eine Firma mit über 700 Mitarbeitern. Diese Entwicklung habe ich sicher auch ein ganz kleines Stück mit getragen.

Und ganz ehrlich, der letzte Tag war keine Erleichterung, ich habe mich ausgesprochen schwer von Kollegen und so manchen Wegbegleidern, die ich Freunde nennen würde verabschiedet.

Warum?

Gute Frage! Mir fehlte das Gefühl weiter zu kommen, mit fehlte Anerkennung und mir fehlte zum Schluß das Vertrauen in meine Projektleitung, der ich nicht zutraue ein wirklich wichtiges strategisches Projekt "durch die Türe zu bringen". Keiner wollte meine Erfahrung nutzen, oder gar basierend auf meiner Einschätzung andere Wege gehen - Entscheidungen überdenken. Dann nicht! Elf Jahre habe ich mich als Qualitäter in verschiedenen kleinen und großen Projekten mit immer wieder den gleichen Herausvorderungen konfrontiert gesehen und zum guten Schluß, durfte ich meine Erfahrung nicht gewinnbringend einsetzten.

Was tun?

Also was bleibt? Weglaufen? Eigentlich, nicht mein Ding - ich habe versucht die Komandostruktur nach oben zu gehen und meine Ideen zu bewerben. Nach dem ich auch hier nicht Landen konnte, weil Seilschaften sich als tragfähiger als fachliche Expertiese erwiesen, habe ich für mich endlich nach einem Ausweg gesucht.

Jetzt, wo alles gelaufen scheint, frage ich mich trotzdem, warum mir keiner zugehört hat...

Zukunft

Gut, alte Zöpfe sind jetzt ab.

Im Moment bin ich gespannt, nervös, aufgeregt! Ab Montag fahre ich nicht nur in eine komplett andere Himmelsrichtung, sondern auch einer komplette neuen Aufgabe entgegen. Die Automotiv-Industrie verliert mich an die Medizintechnik.

In Zukunft kümmere ich ich nicht mehr um qualitativ hochwertige und nett anzusehende Navigationssysteme, sondern um hoffentlich wirklich funktionierende Beatmungsgeräte.

Drückt mir die Daumen, dass ich es nicht verbocke :-)

Grüße, Thomas

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